c't Klangcomputer II

 

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Zu meinem c't Klangcomputer-Projekt finden Sie hier weitere Hinweise, Tipps und die aktuellsten Firmware-Versionen. Diese Seiten werden ständig erweitert.

Carsten Meyer

Um einen zum Musikinstrument aufgerüsteten PC bühnentauglich zu machen, benötigt man neben Klaviatur und Bedienelementen nur noch das c't-MIDIvice, bestehend aus einer Mikrocontroller- und mehreren Interface-Platinen. Die MIDI-Steuerung umfasst nicht nur die angeschlagenen Noten auf dem Manual, sondern auch diverse analoge Eingabemöglichkeiten und Spielhilfen, mit denen man die virtuellen Drehknöpfe des Software-Instruments bedient.

Bisher erschienen sind folgende c't-Beiträge:

c't 14/05, S. 196 MIDIvice-III-Controller
c't 15/05, S. 202 Manual-Scan-Platinen
c't 17/05, S. 200 Analog I/O-Platine
c't 22/05, S. 244 Software-Einrichtung der virtuellen Instrumente, Firmware-Programmierung
c't 08/06, S. 220 MIDIbug Hardware-Debugger, Download von Platinenlayout, BestückungsplanFirmware und Frontplattendatei

Ergänzungen & Berichtigungen

In der Stückliste und im Schaltbild zur Platine MatrixScan816 in c't 15/05, S. 202 sind die Bauteile für U1/U2 und U3/U4 vertauscht. Richtig ist:

U1, U2   4051
U3, U4   74HC4051

Ein korrigierter Schaltplan findet sich hier als PDF.

Im Bestückungsplan und im Platinenaufdruck der Analog-IO-Platine in c't 17/05, S. 200 ist PL05 fälschlicherweise als PL04 bezeichnet, der Schaltplan ist dagegen richtig. Im Artikel wird auf Seite 201 unter der Zwischenüberschrift "Schalten und walten" von PL16 gesprochen, gemeint ist PL45.

Für eine Minimal-Version des MIDIvice (reines MIDI-Scan-Interface, siehe auch Firmware-Download-Seite unter MINIvice) können die Bauteile U02 (PCA9555D) und U03 (LC-Display) sowie die Taster nach Bedarf weggelassen werden. Die AnalogIO-Platine wird ebenfalls nicht benötigt, so dass sich hiermit ein sehr preiswertes MIDI-Interface aufbauen lässt (minimal bestehend aus der teilbestückten MIDIvice- und einer Scan-Platine nach Wahl).

An den MIDI-Aus- und Eingang des MIDIvice (PL06, PL07) werden die bei MIDI üblichen 5poligen DIN-Buchsen folgendermaßen angeschlossen:

MIDIvice Ausgang PL06

DIN-Buche MIDI Out

1 (+)

4

2 (Gnd)

3

3 (Tx)

5

MIDIvice Eingang PL07

DIN-Buche MIDI In

1 (+)

4

2 (Rx)

5

Der MIDI-Ausgang des MIDIvice (PL06) kann übrigens ohne jegliche Adapter direkt an den üblicherweise vorhandenen MIDI-Eingang des PC-Gameports angeschlossen werden, wenn man auf die galvanische Trennung durch den Optokoppler verzichtet (innerhalb eines Gerätes unnötig):

MIDIvice Ausgang PL06

PC-Gameport

1 (+)

nicht benutzt

2 (Gnd)

5

3 (Tx)

15

MIDIvice Ausgang PL06

M-Audio Audiophile 24/86

1 (+)

Kathode D5

2 (Gnd)

nicht benutzt

3 (Tx)

Anode D5

Bei der empfehlenswerten Audio-Karte M-Audio Delta Audiophile 24/96 können Sie den MIDI-Ausgang des MIDIvice folgendermaßen direkt anschließen: Auf der Platine finden Sie in der Nähe des 9poligen Sub-D-Verbinders den Optokoppler U12 (PC900) und gleich daneben die Diode D5 (1N4148). Verbinden Sie Pin 1 von PL06 des MIDIvice (+) mit der Kathode der Diode (Ring) und Pin 3 von PL06 (MIDI Tx) mit der Anode der Diode (Richtung R70). Pin 2 von PL06 bleibt offen, der externe MIDI-Eingang der Audio-Karte darf dann  nicht benutzt werden. Der MIDI-Eingang des PC-Gameports bleibt dann für andere Anwendungen frei.

Neue Firmware-Versionen: ORGAnice und MIDIvice mit MIDI-In-Merge, siehe Firmware-Download-Seite

Die Fa. Segor Electronics liefert die MIDIvice-Platine übrigens mit dem SMD-Bauteilen (Controller) vorbestückt, falls Sie sich das Auflöten dieser Bauteile nicht zutrauen.

Für die unterschiedlichen Klaviatur-Scan-Platinen und Einsatzzwecke werden angepasste Firmware-Versionen benötigt, die inklusive AVRPascal- und Assembler-Sourcen auf der Download-Seite zu finden sind.

Frontplatten-Vorschläge für MIDIvice und MIDIbug finden Sie auf der Tipps-Seite.